Dritter Sieg in Folge

Zum dritten Sieg in Folge gratuliert Henk Klein Rot von der Schietvereniging Buurse (l.) dem Vorsitzenden der Alstätter Sportschützen, Markus Wessels, Foto: Herbert Leugermann

Alstätte - Der Wanderpokal bleibt dauerhaft bei den Alstätter Sportschützen: Denn bei ihrem alljährlichen Wettkampf gegen Mitglieder der Schietsportvereniging Buurse siegten sie in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge.

 

Der Wettkampf fand dieses Mal in Alstätte statt. Es mussten jeweils 20 Schuss aufgelegt abgegeben werden. Die Alstätter nahmen mit 13 Schützen teil, die Buurser mit 17 Schützen. Mit dem Durchschnittsergebnis von 186,38 zu 184,88 Ringen war der Sieg auf Alstätter Seite. Den Einzelsieg holte sich Wiebe van Wondel mit 199 von 200 Ringen, gefolgt von Janine Klein Rot mit 197 Ringen und Udo Alck mit 198 Ringen. Nach dem Wettkampf saßen die Schützen noch bis in die späten Abendstunden gemütlich beisammen.

(Verfasst von Maria Leugermann)

 

 

 

 

Kein Glück bei der Premiere

Alstätte - Beim Debüt der 1. Ligamannschaft der Sportschützen Alstätte in der Verbandsliga (Gruppe A) reichte es in den beiden ersten Begegnungen in Bad Rothenfelde nicht zum Sieg.

 

Im ersten Wettkampf verloren die Alstätter Schützen knapp mit 2:3 gegen die SpSch. Altenbeken. Sandra Wittich und Eckhard Wolfering sicherten je einen Punkt für Alstätte, die anderen drei Schützen mussten ihren Punkt teilweise mit wenigen Ringen Differenz abgeben.

Den zweiten Wettkampf gegen den TSV Ostenfelde verloren die Alstätter Schützen mit 1:4. Für den Ehrenpunkt zeichnete Sandra Wittich verantwortlich.

In diesem Vergleich verloren die anderen vier Alstätter Schützen ihre Duelle noch knapper als im ersten Durchgang. Es lagen jeweils nur drei bis fünf Ringe zwischen Sieg und Niederlage.

Besonders überzeugte Sandra Wittich bei ihrem Debüt für die Sportschützen Alstätte. Sie erzielte in beiden Durchgängen das beste Ergebnis aller zehn Schützen. Im ersten Wettkampf erreichte sie 388 Ringe, wobei sie die zweite Serie mit 99 Ringen abschloss. Dieses Ergebnis übertraf sie im zweiten Wettkampf mit 392 Ringen, wobei sie in zwei Serien 99 Ringe erzielte.

Der nächste Spieltag findet am 12. November statt. Die Gegner heißen SSV Südkirchen und Sges Heepen.

 

 

 

 

Man sieht sich

Die Verbandsliga-Mannschaft der Sportschützen Alstätte (v.l.): Mike Vahlenkamp, Trainer und Betreuer Manfred Hassels, Anke Elsing, Dennis Busert, Sandra Wittich, Eckhard Wolfering und Martin Elsing.

 

Alstätte - In der Verbandsliga wollen die Sportschützen Alstätte als Mannschaft nach dem Aufstieg gemeinsam den Klassenerhalt schaffen. Da traf es sich gut, dass sich die aus verschiedenen Orten kommenden und dort zumeist einzeln trainierenden Sportler eine gute Woche vor dem Saisonstart endlich einmal zu einer gemeinsamen Übungseinheit treffen konnten

 

In einer Woche wird es für die Verbandsliga-Mannschaft der Sportschützen Alstätte ernst. Dann starten sie nach dem Aufstieg mit dem Wettkampf in Dissen beim gastgebenden Verein Teutoburger Wald in die neue Saison.

Dort warten ganz neue Herausforderungen. Denn die Alstätter müssen am Vormittag gegen die Sportschützen Altenbeken und am Nachmittag gegen die TSV Ostenfelde antreten (Die weiteren Konkurrenten im Saisonverlauf sind außerdem die Mannschaften SG Ahaus, SF Emsdetten, SG Heepen, SSV Südkirchen und SSG Teutoburger Wald). Zwei Wettkämpfe an einem Tag – das ist neu für den Aufsteiger. Denn in der Bezirksliga wurde immer nur ein Wettkampf am Tag absolviert.

Deshalb hat sich die Mannschaft auch Verstärkung geholt. Sandra Wittich ist neu im Kader. Sie kommt aus Münster-Hiltrup und kann dort mangels weiterer ähnlich starker Schützen nur in der Kreisliga antreten. Mit Alstätte kann sie nun in der Verbandsliga starten. „Das ist auch für mich eine große Herausforderung“, betont sie und ist von ihrem neuen Team mit offenen Armen empfangen worden, da sich die Alstätter durch den Neuzugang deutlich verstärkt sehen. Sandra Wittich selbst ist vor dem anstehenden ersten Wettkampf ein bisschen aufgeregt. Sie ist eine sehr gute Schützin und weiß, dass jetzt auch ein super Ergebnis von ihr erwartet wird. „Ich hoffe, dem Druck standhalten zu können“, sagt sie.

In der aktuellen Mannschaft steht inzwischen nur noch ein gebürtiger Alstätter, Eckhard Wolfering, der aber schon lange in Warendorf lebt. Martin Elsing ist zwar bereits seit langer Zeit als Jugendtrainer in Alstätte tätig. Er kommt aber aus Ottenstein, wo es keinen Sportschützenverein gibt. Seine Frau Anke Elsing ist seit ein paar Jahren ebenfalls in Alstätte aktiv. Sie ist der Joker der Mannschaft und rückt nach, wenn jemand ausfällt. Dennis Busert ist ebenfalls ein gebürtiger Ottensteiner. Er lebt mit seiner Familie in Ascheberg, hat aber lange in Alstätte gearbeitet. „Dadurch habe ich einen besonderen Bezug zum Ort“, sagt er. Schon seit Jahren verstärkt Mike Vahlenkamp aus Vreden das Team. In seinem Heimatverein gibt es keine passenden Schützen für eine Mannschaftsbildung, sodass es ihn aus sportlichen Gründen für die Ligawettkämpfe nach Alstätte gezogen hat.

Da die Schützen aus verschiedenen Orten anreisen müssen, ist ein gemeinsames Training aller Mannschaftsmitglieder in Alstätte ziemlich selten. Am vergangenen Dienstag hat es nun geklappt. Zunächst absolvierten sie am Tag der Deutschen Einheit ein 60-Schuss-Programm, bei dem vor allem auf eine gute Haltung und auf ein präzises Schussbild geachtet wurde. Weniger ging es um das Ergebnis.

Anschließend trainierten die Mannschaftsmitglieder unter der Leitung von Manfred Hassels das Stechschießen. Dieses wird in durchgeführt, wenn nach einem Wettkampf, bei dem immer zwei Schützen im direkten Vergleich aufeinandertreffen, beide die gleiche Ringzahl haben. Dann müssen die beiden Kontrahenten erneut je einen Schuss abgeben – und zwar genau nach Ansage und unter Zeitdruck. Dies wird so lange wiederholt, bis einer eine höhere Ringzahl erreicht hat.

(Verfasst von Monika Haget)

 

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